Unternehmenskauif und Unternehmensverkauf

Unternehmenstransaktionen haben in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Häufige Gründe für einen Unternehmenskauf bzw. -verkauf sind:

  • • Nachfolgeprobleme,
  • • Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung oder auch
  • • die Nutzung (vermeintlicher) Synergieeffekte.

Der Kauf bzw. Verkauf eines Unternehmens erfordert nicht nur genaue Überlegungen auf betriebswirtschaftlicher Ebene und auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts. Auch hinsichtlich der breiten Palette der Unternehmenssteuern stellen Unternehmensakquisitionen eine außerordentliche Herausforderung dar.

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Was Sie bei Verträgen mit nahen Angehörigen beachten müssen 

Ziehen alle in einer Familie am selben Strang, kann man hervorragend Steuern sparen! Dem kann können wir zwar beipflichten – jedoch steckt auch hier der Teufel im Detail. Verträge mit nahen Angehörigen stehen besonders auf dem Prüfstand der Finanzverwaltung. Denn gerade weil Familienmitglieder geneigt sind, am selben Strang zu ziehen, fehlt es hier an dem unter fremden Dritten stets vorhandenen gegensätzlichen Interesse. Die Finanzverwaltung erkennt jedoch nur solche Verträge an, die einem Fremdvergleich standhalten. Das heißt die Vertragsgestaltung als auch deren Durchführung muss dem zwischen Fremden Üblichen entsprechen.

Lassen Sie uns hierzu einige Details zu den mit nahen Angehörigen gängigsten Verträgen nennen, auf die es in der Praxis besonders ankommt.

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Rechnungen richtig erstellen und Vorsteuerabzug sichern

Das Umsatzsteuergesetz fordert für zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnungen bestimmte Mindestangaben. Die Zahl der Mindestangaben wurde in letzter Zeit u. a. durch Umsetzung der EU-Rechnungsrichtlinie in nationales Recht stetig erweitert. Darüber hinaus ist eine wichtige Änderung bei der Ausstellung von Rechnungen über Bauleistungen eingetreten. Nachfolgend wollen wir Sie über die aktuellen Neuerungen informieren und Ihnen aufzeigen, was Sie beachten müssen, wenn Sie Rechnungsaussteller bzw. zum Vorsteuerabzug berechtigter Rechnungsempfänger sind.

Ausstellen von Rechnungen

Haben Sie als Unternehmer Lieferungen oder sonstige Leistungen ausgeführt, sind Sie von Gesetzes wegen verpflichtet, dem Leistungsempfänger eine Rechnung auszustellen. Dies gilt auch bei Lieferungen oder Leistungen an eine juristische Person, die nicht Unternehmer ist. Die wohl wichtigsten Bestandteile einer Rechnung sind der vollständige Name und die Anschrift des leistenden Unternehmers sowie des Leistungsempfängers. Verfügt Ihr Kunde (der Leistungsempfänger) über ein Postfach oder über eine Großkundenadresse, ist es ausreichend, wenn diese Daten anstelle der Anschrift angegeben werden. Bei Unternehmern, die über mehrere Zweigniederlassungen, Betriebsstätten oder Betriebsteile verfügen, können Sie jede betriebliche Anschrift als vollständige Anschrift angeben. Des Weiteren haben Sie als leistender Unternehmer Ihre Steuernummer oder wahlweise die Ihnen vom Bundeszentralamt für Steuern erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer auf der Rechnung anzugeben.

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Richtig erben und schenken nach neuem Erbschaftsteuerrecht

Am 1.1.2009 ist das Gesetz zur Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts (Erbschaftssteuerreformgesetz) in Kraft getreten. Ab 1.1.2010 ist die Reform durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz erneut reformiert worden. Damit sollen vor allem die Bedingungen für die Unternehmensnachfolge krisenfest, planungssicher und mittelstandsfreundlicher ausgestaltet werden. Dies nehme ich/nehmen wir zum Anlass, Ihnen einen ersten Überblick über die wesentlichen Neuerungen der beiden Reformen zu verschaffen.

Verschonungsabschlag für Betriebsvermögen

Der Erwerber von begünstigtem Betriebsvermögen hat ein Wahlrecht zwischen einem Verschonungsabschlag von 85 % mit geringeren Voraussetzungen und einem 100 %-Verschonungsabschlag bei strengeren Voraussetzungen:

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Abgeltungsteuer: Optimieren Sie Ihre Wertpapieranlage

Kapitalerträge aller Art wie u. a. Zinsen, Dividenden, Erträge aus Investmentfonds oder -zertifikaten als auch Veräußerungsgewinne werden mit einer Kapitalertragsteuer (Abgeltungsteuer) von 25 % besteuert. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag von 5,5 % sowie ggf. die Kirchensteuer von 8 bzw. 9 %. Insgesamt unterliegen Kapitalerträge somit einem Steuersatz von 27,82 % bzw. 28 %. Seit dem Veranlagungszeitraum 2012 werden Kapitalerträge nicht mehr auf die zumutbare Belastung zur Berechnung der außergewöhnlichen Einkünfte angerechnet. Darüber hinaus können Kapitalerträge nicht mehr auf Antrag bei der Berechnung des Spendenhöchstbetrags berücksichtigt werden. Nachfolgend möchte ich/möchten wir Ihnen wesentliche Hinweise für das nach meinen/unseren Erfahrungen sehr beratungsintensive Abgeltungsteuerverfahren geben.  

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